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Unsere Pilgerreise nach Assisi

07. Oktober 2026 Wald ZH

Vom 28. September bis 3. Oktober 2026

Mit 27 Pilgernden startete um 7.30 Uhr der Car Richtung Süden. Via San Bernardino und eingestimmt mit Rosenkranzgebeten erreichten wir Padua. In der Basilika feierten wir den Gottesdienst. Ohne Pfarrer Jerzy, der allein in einem separaten Andachtsraum die Messe las! Das gemeinsame Nachtessen rundete den Tag ab.

Der nächste Morgen bescherte eine Führung durch Padua auf den Spuren von Galileo Galilei. Danach pilgerten wir für eine feierliche Messe zur Grabeskirche des hl. Leopold Mandić, dem Schutzpatron der Krebskranken. Den freien Nachmittag nutzte eine Gruppe, um den historischen Botanischen Garten zu erkunden.

Am Mittwoch bremsten uns Staus auf dem Weg zum Wallfahrtsort Madonna di San Luca bei Bologna aus. Mit Verspätung konnte Pfarrer Jerzy doch noch eine Messe zelebrieren. Nach einem Stopp beim polnischen Soldatenfriedhof San Lazzaro bewunderten wir in Ravenna die weltberühmten Mosaike von San Vitale und Sant’Apollinare Nuovo. Abends bezogen wir unsere Herberge in Santa Maria degli Angeli bei Assisi.

Donnerstag war dem heiligen Franziskus gewidmet. Wir feierten eine Messe im Untergeschoss der Basilika San Francesco und besichtigten die Fresken. Wegen des nahenden 800. Todestages von Franziskus belebten viele Pilger das Dorf. Wir erkundeten die Lebensstätten des Heiligen und besuchten das Grab des jungen Heiligen Carlo Acutis.

Am Freitag feierten wir eine Messe in der Portiunkula-Kapelle, dem Sterbeort von Franziskus. Im nahen Perugia ging es Per Minimetro und Rolltreppe hoch in die Altstadt, wo uns eine Führung in die Geschichte und Franziskus' Gefängniszeit einweihte.

Am Samstag um7.00 Uhr traten wir die Heimreise an. Für die Abschlussmesse gabs einen Abstecher zur Dorfkirche Brescello. Im Filmdorf grüssten die Bronzestatuen von Don Camillo und Peppone. Nach dem gemütlichen Mittagessen begann die finale Heimfahrt in die Schweiz.

 Gerne würden wir diesen Dank noch anbringen!!!

 Das gemeinsame Unterwegssein gab uns den Freiraum für die religiöse Selbstreflexion und eine Auszeit vom Alltag. Die Besuche der unterschiedlichen heiligen Stätten brachten uns schöne Begegnungen mit anderen Suchenden. Für diese Reise danken wir unserer Pfarrei und vor allem unserem Pilgerpfarrer Jerzy.

 Margrit Weber