Aschermittwoch

Mittwoch, 6. März 2019, 19.00 Uhr

Aschenkreuz auf die Stirne

Am Aschermittwoch bekommen wir in den katholischen Kirchen auf der ganzen Welt ein Aschenkreuz auf die Stirne und hören dabei die Worte: „Bekehre dich und glaube an das Evangelium“.

Diese Kreuze erinnern mich an den Eukalyptus-Waldbrand, den ich vor zehn Jahren in Australien gesehen habe. Die Feuerwehrleute, die nur beobachteten und wenn nötig den Tieren bei der Flucht halfen, aber nichts gegen den Brand unternahmen, erklärten auf meine Frage, dass der Brand für den Eukalyptus-Wald gut sei, weil sich durch die Hitze die harten Schalen öffnen und aus den Samenkörnern neuer Wald entstehe. Die Asche ist ebenso Dünger für die neuen Pflanzen. Manchmal gibt es auch in uns etwas Hartes, wie eine Schale des Eukalyptuskorns, das Hitze und Asche braucht, um befreit zu werden, neu zu beginnen und zu gedeihen.

Die Gesichter der Feuerwehrleute waren ganz mit Asche bedeckt, wir zeichnen mit der Asche zu Beginn der Fastenzeit nur ein kleines Kreuz auf die Stirne. Die Fastenzeit, die wir mit dem Aschermittwoch beginnen, ist für uns eine Gelegenheit zum Neubeginn in der Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen. Gott selber ermutigt uns zum neuen Leben, das Ostern mit sich bringen wird. In dieser Zeit erfahren wir etwas von der Wahrheit, dass das Korn sterben muss, um Frucht zu bringen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fruchtbares Mitwirken mit den Gnaden, die Gott Ihnen in der Fastenzeit schenken will.

Ihr Pfarrer Jerzy Chlopeniuk

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