Allerheiligen und Allerseelen

Im Monat November erinnern wir uns an die Toten. Zu Beginn des Monats feiert die Kirche erst einmal mit Allerheiligen ein Fest, ehe sie sich den eher «dunklen» Seiten des Todes zuwendet. Der Allerseelentag am 2. November gilt dem Gedächtnis aller Verstorbenen. Das Gedächtnis der Toten hat in unserer Gesellschaft kaum Platz. Zumindest im öffentlichen Bewusstsein leben die Toten kaum mit. Doch Allerheiligen ist in seiner Aussage auf Ostern bezogen. Es ist kein Tag des Totengedächtnisses, sondern feiert das neue Leben, in das die Heiligen gelangt sind und allen Getauften versprochen ist. Die Heiligen gehören zur Kirche. Man spricht von der triumphierenden, der himmlischen Kirche und der pilgernden Kirche. Beide bilden im Verständnis des Glaubens die eine Kirche. Dies möchten wir an Allerheiligen feiern. Auch durch den Besuch der Gräber, die wir mit brennenden Kerzen und Blumen schmücken geben wir zum Ausdruck – Ja, unser Leben führt uns durch den Tod hindurch zum neuen, ewigen Leben bei Gott. In dessen Händen dürfen wir unsere lieben Verstorbenen wissen. «Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich». In diesem hoffnungsvollen Glauben feiern wir Allerheiligen und Allerseelen, herzliche Einladung zu den feierlichen Gottesdiensten.

Markus Schenkel, Diakon

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